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"Unter dem Kreuz" (2)

Karmische Verbindungen lösen

Rückführung in ein vergangenes Leben, Fallbeispiel Machtproblem
Rückführung mit dem Karma Lenormand von Dagmar Densdorf

Was das Karma Lenormand zum Vorschein bringt ...

-Ein weiteres Fallbeispiel: Macht- & Dominanzproblem mit einem Kollegen-

 

Anhand dieses Beispiels zum Thema Karma auflösen einer Probandin von mir, möchte ich Dir gerne zeigen, was für einen gewaltigen Einfluss ein nicht gelöstes und selbst erschaffenes Karma in einem früher gelebten Leben für Auswirkungen in der heutigen Inkarnation haben kann.

 

 Die Situation der Dame in ihrem heutigen Leben:

Sie hat große Macht- und Ohnmachtsprobleme mit einem Kollegen, der ihr permanent Steine in den Weg legt. Auch deckt sie sein dauerndes Fehl- und Dominanzverhalten vor den anderen Kollegen, schon fast zwanghaft.

 

Weiterhin leidet sie an einer für sie nicht erklärbaren Aggressivität, wenn sie erfährt, dass er gleich auf den Arbeitsplatz kommt. Sie versucht alles, um sich gegen ihn und sein Verhalten zu wehren und dagegen anzukämpfen. Jedoch tickert dieses Verhalten seine Machtspielchen nur noch weiter an.

 

An dieser Stelle würde nun jeder Mensch, der noch nie mit einer karmischen Verbindung konfrontiert wurde, sagen: "Dann redet doch miteinander, geh zum Chef oder kündige". Damit wäre dann für diese Menschen der Fall wohl abgetan.

Doch schaut man sich nun die Rückführungslegung an, ergibt dieses Tauziehen zwischen den beiden einen Sinn. Sie können sich aufgrund des voran gegangenen Karmas überhaupt nicht anders verhalten… 

 

Auch zwei weitere im heutigen Leben für sie unerklärliche Tatsachen, die während der Legung noch hoch kamen, ergeben plötzlich einen Sinn... Diese Punkte haben nun in der heutigen Inkarnation nichts mit dem Kollegen zu tun, stammen aber aus diesem früheren Leben mit ihm.

 

Karmaauflösung Machtproblem Kollege mit den Karmalenormandkarten
Karmalegung Machtproblem mit dem Karma Lenormand

 

Die Karma- & Rückführungslegung

 

Vorab wurden auf die

Position 1

die Karte die Dame - stellvertretend für meine Probandin -

und auf die

Position 2

die Karte der Herr - stellvertretend für ihren Kollegen gelegt-.

 

Nach der Fragestellung:

„Was die Macht- und Ohnmachtspiele im Heute in einem vergangenen Leben ausgelöst hat",

finden wir folgende Karten vor:

 

Position 3:   Wann & wo haben wir gelebt? Wie/woran bin ich gestorben?  

Die Karte Nr. 23 - Die Mäuse

Hieraus lässt sich schließen, dass sie ein vergangenes Leben während des Holocaust (1933-1944) in Europa mit ihm gelebt hat. Sie ist möglicherweise durch Hungern oder Ermordung/Vergasung gestorben.

 

Position 4:   Wer war ich? (Frau o. Mann, Persönlichkeit &/oder Aussehen) 

Die Karte Nr. 2 – Der Klee

Sie war im damaligen Leben ein ehrlicher und heiterer Mann - evtl. Musiker oder Unterhalter der Nazis.

 

Position 5: Wer war die andere Person? (Frau o. Mann, Persönlichkeit/Aussehen) 

Die Karte Nr. 15 – Der Bär

Ihr heutiger Kollege war im damaligen Leben eine männliche Autoritätsperson bei den Nazis von stattlicher Größe (braun-dunkelhaarig).

 

Position 6:   Wie standen wir zueinander (was hat uns verbunden?) 

Die Karte Nr. 6 – Die Wolke

Die Beziehung war durch Angst und Unsicherheit geprägt. Es wurde viel verschleiert.

 

Position 7:    Was hab ich für den anderen empfunden? 

Die Karte Nr. 27 – Der Brief

Es war alles oberflächlich bzw. ist sie seinen mündlichen Anweisungen gefolgt. Ich gehe davon aus, dass sie für ihn spionieren musste (vielleicht auch seinen Nazi-Obersten Dokumente stehlen musste, damit er mehr Macht hatte, und diesen dann Steine in den Weg legen konnte). Angst war das vorherrschende Gefühl.

 

Position 8:    Was hat der andere für mich empfunden? 

Die Karte Nr. 33 - Der Schlüssel

Der Kollege hatte sie (im damaligen Leben also ihn) in der Hand und sie (er) war seine Sicherheit in Bezug auf zum Beispiel ausspionierte Informationen, mit denen er bei den Nazis glänzen konnte, und/oder sie in der Hand hatte.

 

Position 9:    Was hat uns getrennt? 

Die Karte Nr. 3 - Das Schiff

Da diese Karte in der üblichen Lenormanddeutung auch für (Seelen-)Reisen, das Meer sowie weite Entfernungen steht, hat der trennende Aspekt etwas mit höherer Gewalt oder Flucht zu tun. Bzw. liegt hier die Deportation zur Vergasung nahe.

 

Position 10:    Was habe ich ihm (Täterleben) oder er mir (Opferleben) angetan? 

Die Karte Nr. 22 – Die Wege

Diese Karte steht für Ehebruch und zu einem anderen Partner wechseln. Also gehen wir hier davon aus, dass er sein Versprechen, sie vor den Nazis zu schützen (wenn sie für ihn spioniert), seinerseits gebrochen und sie an die Nazis verraten hat, bzw. musste, um nicht selbst von ihnen gefoltert oder ermordet zu werden.

 

Position 11:    Welchen Schwur/Eid habe/n ich/wir geleistet, was gilt es zu erlösen?

Die Karte Nr.26 – Das Buch

Denkbar wäre hier, kurz vor ihrem Tod oder in diesem Fall vor der Deportation ein Schwur, den er ihr auferlegt hat: "Du wirst dieses Geheimnis für Dich behalten". (In diesem Leben hält sie alle seine Verfehlungen geheim).

 

Position 12:    Was war die Lernaufgabe? 

Die Karte Nr. 14 – Der Fuchs

Lernen, auf sein Bauchgefühl zu vertrauen und nicht auf Blender hereinzufallen. Sich nicht auf falsche Spiele oder Kompromisse einzulassen.

 

Position 13:    Wie löse ich das in diesem Leben noch wirkende Karma auf? 

Die Karte Nr. 9 – Die Blume

Vergeben - in Harmonie kommen und sein. Für die eigene Zufriedenheit, Harmonie und Schutz sorgen. Die Verantwortung für den eigenen Frieden übernehmen, und diese Verantwortung nicht durch falsche Kompromisse auf andere Personen übertragen, die dieses vermeintlich bieten könnten.


 

Was könnte hier also passiert sein?

Gut – es geht also um die Themen: Sicherheit, Angst, Geheimnisse, faule Kompromisse, Vertrauensbruch, Deportation/Ermordung, Machtposition. Wie in jeder Legung hatten meine Probandin und ich schon während des Legens einige Eingebungen und Ahnungen dazu, die sich ihr und mir in Form von Gänsehaut,  kalt/heiß und gefühlt „real“ zeigten und sich somit bestätigten.

 

Sie hat mit ihrem heutigen Kollegen während des Holocaust gelebt. Beide waren Männer. Sie (also in dem Fall dann er) war jüdischer Herkunft sowie eine Art Unterhalter für die Nazis, und ihr heutiger Kollege in höherer Position bei diesen. Es hat sie ein Geheimnis verbunden.

 

Sie (damals er) hat wohl für ihn spioniert und er hat ihr dafür Schutz geboten bzw. ihr zunächst die Deportation in ein Konzentrationslager erspart. Ihre (seine) Spionage-Informationen gaben ihm selbst gewisse Sicherheiten und Anerkennung bei seinen obersten Befehlshabern. Dann ist es vielleicht ebenfalls durch Spionage zum Bruch des Geheimpaktes, sie zu schützen, gekommen.

 

Sie (damals er) wurde in ein Konzentrationslager deportiert, wo sie (er) bis zu ihrer (seiner) Ermordung unter Auszehrung und starkem Hunger litt. Wir bekamen in der Legung eine sehr starke Resonanz auf die Vergasung. Da die Deportation von höherer Stelle angeordnet wurde, und der heutige Kollege damals selbst Angst vor Konsequenzen der Nazis hatte, hat er sie kurz vorher noch mit dem Schwur belegt: "Du wirst nichts sagen". Sie wiederum schwieg aus Angst vor der Folter der Nazis über ihren gemeinsamen falschen Pakt.

 

Nun wird das heutige "ihn ständig decken" sowie ihre Aggression ihm gegenüber nachvollziehbar. Sie konnte sich damals nicht, auch nicht mit Kampf gegen ihn zur Wehr setzen, da sie (damals er) in jeder Sekunde ihre Ermordung befürchten musste. Diese Erinnerungen sind in ihrem Energiekörper und ihren Zellen gespeichert, und zeigen ihr sehr deutlich, dass es hier noch etwas in den Frieden und in die Auflösung zu bringen gilt.

 

Es ist für mich immer wieder faszinierend, welche Parallelen sich vom früheren Leben im Heute zeigen. Während der Legung kam ihre Vermutung, dass ihre heutige Ess-Störung mit dieser Zeit zusammen hängen könnte mit sehr starker Resonanz hoch. Weiterhin wurde ihr klar, warum sie bisher unfähig war, Filme über den Holocaust überhaupt anzuschauen, obwohl sie dieses Thema sehr interessiert.

 

Anhand dieser Legung wird deutlich, dass die Karten hier ganz klar eines ihrer Opferleben zeigen. Es wäre ratsam hier noch eine weitere Legung durch zu führen, um auf ein Täterleben mit ihm zu schauen und dann erst das Vergebungsritual zu vollziehen.

  

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