Wie werde ich eine gute Berufskartenlegerin?

Lenormand-Adventskalender-Türchen-21

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Die spannende Frage: Wie werde ich eine gute Berufskartenlegerin? verbirgt sich heute hinter dem

Lenormand-Adventskalender-Türchen-21, das wir heute öffnen. 

Für mein Empfinden braucht es da schon einiges mehr, als „nur sehr gut“ die Karten legen zu können, um eine gute Berufskartenlegerin zu werden und/oder zu sein.

 

Das Beherrschen dieser Kunst ist aber natürlich die Grundvoraussetzung hierzu.

 

Die folgenden Grundsätze und Kriterien finde ich jedoch genauso wichtig:

 

Nr. 1

Ehrlichkeit und wirkliches Interesse an den Sorgen und Nöten Deiner Ratsuchenden.

 

Nr. 2
Eine positive Grundeinstellung, Freundlichkeit, Empathie und Zuverlässigkeit.

 

Nr. 3
Die Fähigkeit, Menschen in ausweglosen und traurigen Situationen aufzufangen, ihnen Trost zu geben und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

 

Nr. 4
Der Ratsuchende sollte sich bei Dir immer gut aufgehoben und verstanden fühlen.

 

Nr. 5
Du solltest die bei Dir Rat suchenden Menschen immer so behandeln, wie Du als Rat suchender auch gern behandelt werden möchtest.

 

Nr. 6
Sage ehrlich was Du im Kartenbild siehst, und nicht das, was Dein Kunde gerne hören möchte.
Und halte Dich in Bezug auf Themen zurück, zu denen Du nicht gefragt wurdest.

 

Nr. 7
Arbeite nicht unseriös, indem Du Dir zum Beispiel Geld im Umschlag schicken lässt

(Und wenn doch, stellst Du hierfür bitte eine Quittung aus, die Du in Deine Buchhaltung nimmst).

 

Erstens sorgst Du so dafür, dass sich der Ruf des Kartenlegens nicht verbessert.

 

Zweitens geht sowas vielleicht 100 Mal gut, aber irgendwann wirst Du die Quittung dafür bekommen.

 

Und drittens machst Du Dich damit erpressbar.

 

Nr. 8
Wenn Du auf Minutenpreis abrechnest schinde keine Zeit, indem Du den Ratsuchenden mit irgendwelchem unnötigen Kram volltextest.

 

Nr. 9
Sorge vor Deinen Beratungen dafür, dass Du wirklich für Deinen Kunden da sein kannst, Dich auf ihn einlassen kannst und schalte alle eventuellen Störfaktoren aus.

Kartenlegerin Dagmar Densdorf

Nr. 10

Esse nicht während Deiner Beratungen, lies Deine Mails nach der Beratung und Deine Maniküre kannst Du nach der Beratung ebenfalls noch machen.

 

Selbst Facebook, Twitter, Instagram und WhatsApp sind während der Beratung nicht weg gerannt.

 

Dies sind alles absolute „NO GO’S“.

Das habe ich alles schon erlebt, deswegen sage ich es hier nochmal in aller Deutlichkeit:

 

Wenn Du in der Beratung bist,

dann ist Dein Kunde das allerwichtigste, was es gibt – für den Du mit ganzem Herzen, Leib und Seele da bist.

Und sonst gar nichts!

 

Nr. 11

Gönne Dir ausreichende Pausen, denn ausgebrannt kannst Du nicht gut Kartenlegen und beraten.

 

Nr. 12

Bewerte und verurteile nicht, sei neutral und wahre professionelle Distanz.

 

Nr. 13

Überlege Dir vor Beginn Deiner beruflichen Tätigkeit als Kartenlegerin, welche Fragen Du keinesfalls beantworten wirst und halte Dich daran.

 

Nr. 14

Abgesehen davon gibt es Fragen, die wir als Kartenleger gar nicht beantworten dürfen. Juristische, gesundheitliche Fragen sowie Fragen zum Ableben einer Person zum Beispiel.

 

Nr. 15

Hole Deinen Ratsuchenden dort ab, wo er gerade steht und geh mit ihm in den Dialog. Zeige ihm auch seine Lösungsmöglichkeiten auf. Sage ihm wenn er selbst aktiv werden muss, um ein Problem zu lösen.

 

Nr. 16

Weise Deinen Kunden darauf hin, wenn Du merkst, dass sich hier ein Suchverhalten entwickelt, und er tagtäglich zu ein und derselben Frage die Karten gelegt haben möchte. Lehne dann weitere Beratungen ab.

 

Nr. 17

Wenn Du merkst, dass die Chemie zwischen Dir und Deinem Kunden einfach nicht passt, dann darfst Du das ruhig sagen und ihm empfehlen, sich lieber einen anderen Berater zu suchen.

 

Das ist ganz normal, denn nicht jeder kann jeden mögen.

Es wäre dann nur Krampf für beide Seiten, diese Beratung weiter zu führen.

 

Nr. 18

Lege nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren die Karten.

 

Nr. 19

Sei ehrlich in Deiner Profilbeschreibung, warum das Kartenlegen Deine Berufung geworden ist.

 

Schreibe nicht aus anderen Profilen ab, dass ja schon Deine Oma Karten legte, Du es überliefert bekommen hast  oder Du schon als Kind hellsichtig warst.

 

Es sei denn, es stimmt wirklich!

 

Kopiere auch nicht die Schriftarten, Schriftfarben und Texte von anderen Webseiten.

 

Ich will damit sagen: Sei Du selbst – und steh zu Dir und Dein warum. Gehe Deinen Weg, mach Dein Ding und werde nicht zur Kopie von anderen.

 

Dies sind meine persönlichen Grundsätze und Kriterien, nach denen ich arbeite und die mir wichtig sind, wenn ich mich beraten lasse. Schau einfach, was Du davon für Dich mit nimmst.

Von Herzen Dagmar

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